Angestellte sabotieren eigene PC-Systeme
Rund 60 Prozent aller deutschen Unternehmen sind einer Studie zufolge bereits Opfer von Eindringlingen oder Saboteuren ihrer Computersysteme geworden.
Die eigenen Mitarbeiter seien dabei die größte Gefahr für die Firmen, berichtete die Unternehmensberatung Mummert Consulting unter Berufung auf eine neue Studie. Zwei von drei Angestellten oder früheren Angestellten würden ihr eigenes System sabotieren. Daneben würden vor allem Viren und Computerwürmer die größten Gefahren für die Unternehmensnetzwerke darstellen.
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationspolitik [BSI] teilte mit, dass der Gesamtschaden in Deutschland jährlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag erreiche.
"Genauere Schätzungen über die Schadenshöhe sind nicht möglich, da viele Unternehmen Angriffe auf ihre IT-Systeme aus Sorgen um ihren Ruf nicht veröffentlichen", sagte ein BSI-Sprecher. Außerdem würden zehn Prozent aller Angriffe von den Firmen erst gar nicht als solche erkannt.
BSI
