Kühlung in Rechenzentren optimieren
HP will mit Hilfe von 3-D-Simulationssoftware den Energieeinsatz für die Kühlung von Servern um bis zu 25 Prozent reduzieren.
Die Software stammt von den HP-Labs und benutzt Berechnungsmodelle aus der Strömungslehre, um die optimale Verteilung der Server und Kühleinheiten in einem Raum zu bestimmen.
Schon jetzt wird ein Drittel des Energieeinsatzes im Serverraum für die Kühlung aufgewendet. Schließlich kann Überhitzung zu Systemabstürzen und Datenverlust führen. Der Trend wird durch immer leistungsfähigere Prozessoren, die immer dichter in die Server-Racks gepackt werden, weiter verstärkt. Bisher waren überdimensionierte Kühlaggregate die typische Antwort der Betreiber auf dieses Problem.
"Smart" Cooling Solution for Data CentersRaumausnutzung optimieren
Indem eine effiziente Kühlung in den Planungsprozess einbezogen wird, will HP nicht nur der Energiebedarf senken, sondern auch die Raumausnutzung verbessern.
Die Lösung ist ein Teil von HPs "Utility Data Center"-Initiative, die bei Kunden einen effizienteren Einsatz der IT-Ressourcen ermöglichen soll. So sollen auch die überdimensionierten Kühlaggregate der Vergangenheit angehören.
In einer ersten Stufe will HP eine Analyse von Datenzentren anbieten. Gleichzeitig arbeiten die HP-Labs an einer "Dynamic Smart Cooling"-Technologie. "Dynamic Smart Cooling wird die Ressourcen zur Kühlung in einem Datenzentrum dorthin lenken, wo sie benötigt werden", erklärte Chandrakant Patel, Forschungsleiter bei den HP-Labs. "Daneben wird Dynamic Smart Cooling die Arbeitsbelastung im Rechenzentrum oder im Netzwerk so verteilen, dass eine optimale Kühlung möglich ist."
