Microsoft vs. IBM bei Web-Business-Apps
Microsoft präsentiert auf der Computermesse Cebit in Hannover [12. bis 19. März] unter anderem die Arbeiten an seinem neuen Office 11 mit der XML-Unterstützung im Mittelpunkt, seine neuen "Smart Objects" sowie den Deutschland-Start von Online-Spielen auf der Xbox.
Wichtigster Gegenspieler von Microsoft bei den Business-Anwendungen im Internet ist unterdessen IBM. Während Microsoft die Programmierer für seine Net-Plattform gewinnen will, wirbt IBM bei der Gestaltung von "Web-Services" für seine WebSphere-Plattform.
Die Cebit rechnet für dieses Jahr mit einem noch stärkeren Ausstellerrückgang als zunächst erwartet.
Schwerer Rückschlag für die CeBITAlles auf Abruf
IBM stellt das Schlagwort "on demand" in den Mittelpunkt seines Cebit-Auftritts: "Produkte und Dienstleistungen werden ganz nach Bedarf abgerufen und ohne Zeitverzögerung eingesetzt."
Für die Kunden soll das den Vorteil haben, dass aus fixen Kosten für die bisherige IT-Abteilung variable Kosten werden können. IBM will alle Dienstleistungen über das Internet zur Verfügung stellen.
Das Netz soll so "zu einem riesigen virtuellen Supercomputer" werden, "dessen Rechner-Ressourcen, Anwendungen und Speicherkapazitäten so leicht zugänglich und verfügbar werden wie heute elektrische Energie".
