04.03.2003

CEBIT

Microsoft vs. IBM bei Web-Business-Apps

Microsoft präsentiert auf der Computermesse Cebit in Hannover [12. bis 19. März] unter anderem die Arbeiten an seinem neuen Office 11 mit der XML-Unterstützung im Mittelpunkt, seine neuen "Smart Objects" sowie den Deutschland-Start von Online-Spielen auf der Xbox.

Wichtigster Gegenspieler von Microsoft bei den Business-Anwendungen im Internet ist unterdessen IBM. Während Microsoft die Programmierer für seine Net-Plattform gewinnen will, wirbt IBM bei der Gestaltung von "Web-Services" für seine WebSphere-Plattform.

Alles auf Abruf

IBM stellt das Schlagwort "on demand" in den Mittelpunkt seines Cebit-Auftritts: "Produkte und Dienstleistungen werden ganz nach Bedarf abgerufen und ohne Zeitverzögerung eingesetzt."

Für die Kunden soll das den Vorteil haben, dass aus fixen Kosten für die bisherige IT-Abteilung variable Kosten werden können. IBM will alle Dienstleistungen über das Internet zur Verfügung stellen.

Das Netz soll so "zu einem riesigen virtuellen Supercomputer" werden, "dessen Rechner-Ressourcen, Anwendungen und Speicherkapazitäten so leicht zugänglich und verfügbar werden wie heute elektrische Energie".