China jagt Copyright-Verletzer

bericht
31.10.2006

Die chinesische Regierung startet eine Kampagne gegen Medientausch-Websites.

Mit der dreimonatigen Kampagne will die Regierung in Peking gegen Betreiber illegaler Websites vorgehen, die dem illegalen Online-Tausch von Filmen, Musik und Software dienen. Das berichtete die Staatspresse am Dienstag unter Berufung auf die nationale Urheberrechtsbehörde.

Derzeit würden in China außerdem rund 300 Fälle von mutmaßlichen Copyright-Vergehen geprüft, auf die chinesische und US-amerikanische Film- und Softwarefirmen aufmerksam gemacht hätten, hieß es.

In China ist seit dem 1. Juli ein Gesetz in Kraft, wonach Websites ihren Nutzern nur dann Filme, Musik und Texte anbieten dürfen, wenn sie dafür die Genehmigung des Copyright-Eigentümers eingeholt haben. China hatte sich im April gegenüber den USA dazu verpflichtet, stärker gegen die illegale Verbreitung von Filmen und Musik vorzugehen.

(AFP)