IBM entlässt fast 1.000 Mitarbeiter
IBM setzt wieder den Personalrotstift an. In den Bereichen Software und IT-Services werden massiv Stellen abgebaut, berichtet das "Wall Street Journal" [WSJ] heute.
"Weniger als 1.000 Beschäftigte sind betroffen," sagte IBM Global Services-Sprecher James Sciales.
Die Dienstleistungs- und Softwaresparten beschäftigen insgesamt 215.000 Mitarbeiter. IBM hat eine Gesamtbelegschaft von 320.000 Personen. Im vergangenen Jahr hatte IBM bereits mehr als 15.000 Stellen gestrichen. Durch den Kauf der Consulting-Sparte von PricewaterhouseCoopers [PwC] und des Softwarehauses Rational Software kamen allerdings Tausende von Mitarbeitern neu hinzu.
IBM baut 4.000 weitere Stellen abDeal mit AXA
Weiters gab Big Blue bekannt, dass mit der größten französischen Versicherung AXA ein sechsjähriges Technologie-Abkommen mit einem Volumen von rund einer Mrd. USD geschlossen wurde.
Im Rahmen des Abkommens mit AXA wird IBM die Server sowie die Mainframe- und Speicher-Systeme der Versicherung in eine "on-demand" Computing-Struktur integrieren.
Der Versicherer erhofft sich durch diese Maßnahmen, bei denen er die volle Kontrolle über seine IT-Infrastruktur und sein IT- Personal behält, Einsparungen in der Höhe von mehreren hundert Mio. USD. Der Deal umfasst zusätzlich Support-Training für die AXA-Mitarbeiter.
