28.02.2003

CYBERCRIME

Bildquelle: PhotoDisc

Datenklau mit falschen Jobangeboten

Die Internet-Jobbörse Monster hat ihre Benutzer in einer Aussendung vor gefälschten Jobangeboten gewarnt.

Immer öfter werden solche falschen Angebote dazu genutzt, um an die persönlichen Daten von arglosen Bewerbern zu gelangen.

Macht diese Art des Datendiebstahls Schule, könnte es das derzeitige Geschäftsmodell der Jobbörsen gefährden.

Bisher kein derartiges Problem in Europa

Bereits jetzt raten US-Jobbörsen ihren Benutzern, sehr vorsichtig mit der Weitergabe von persönlichen Informationen zu sein.

So sollen unter keinen Umständen Kontoinformationen, Kreditkartennummern oder die Sozialversicherungsnummern, die in den USA zu vielen Kontakten mit Behörden benutzt werden, weitergeben.

"Wir glauben nicht, dass wir dieses Problem auch in Europa haben", erklärte Rudolf Gröbel, Geschäftsführer von Jobpilot Austria "Es gibt klare Richtlinien bei uns. Anzeigen, bei denen der Verdacht besteht, dass etwas nicht stimmt, lehnen wir ab."

Laut Gröbel halten sich auch alle europäischen Anbieter an diese Spielregeln.