Datenklau mit falschen Jobangeboten
Die Internet-Jobbörse Monster hat ihre Benutzer in einer Aussendung vor gefälschten Jobangeboten gewarnt.
Immer öfter werden solche falschen Angebote dazu genutzt, um an die persönlichen Daten von arglosen Bewerbern zu gelangen.
Macht diese Art des Datendiebstahls Schule, könnte es das derzeitige Geschäftsmodell der Jobbörsen gefährden.
Wachsender Kriminalitätsbereich
In den USA ist "Identitätsdiebstahl" ein seit Jahren stark
wachsender Kriminalitätsbereich. Mit den gestohlenen Daten wie
Sozialversicherungsnummern und Kreditkartendetails werden die
Bankkonten der Opfer geleert und via Kreditkarte eingekauft.
Neue Details zu DatendiebstahlBisher kein derartiges Problem in Europa
Bereits jetzt raten US-Jobbörsen ihren Benutzern, sehr vorsichtig mit der Weitergabe von persönlichen Informationen zu sein.
So sollen unter keinen Umständen Kontoinformationen, Kreditkartennummern oder die Sozialversicherungsnummern, die in den USA zu vielen Kontakten mit Behörden benutzt werden, weitergeben.
"Wir glauben nicht, dass wir dieses Problem auch in Europa haben", erklärte Rudolf Gröbel, Geschäftsführer von Jobpilot Austria "Es gibt klare Richtlinien bei uns. Anzeigen, bei denen der Verdacht besteht, dass etwas nicht stimmt, lehnen wir ab."
Laut Gröbel halten sich auch alle europäischen Anbieter an diese Spielregeln.
