Tipprhythmus als Erkennungszeichen
Die Art und Weise, wie jemand eine Nummer auf der Handy- oder Bankomattastatur eintippt, soll als Identifikationsmethode herangezogen werden können.
Neil White vom "Department of Electronics and Computer Science" der University of Southampton hat einen diesbezüglichen Sensor entwickelt, der in Objekte verschiedener Größe und Form wie Smart Cards und Mobiltelefone integrierbar ist.
Tippt der Benutzer eine Taste, wird ein einzigartiges Bewegungsmuster erstellt, das programmiert und für die Verifikation der Identität von Personen herangezogen werden kann. Drückt die jeweilige Person erneut die Taste, vergleicht der Sensor das Bewegungsmuster mit den gespeicherten Werten.
Die Benutzung ist nur dann möglich, wenn das Tippmuster den programmierten Daten entspricht.
Southampton UniversitätInspiration Telegrafie
Laut dem britischen Forscher ist dieses Muster für jeden Menschen typisch. "Ganz neu ist das Konzept der Identifikation durch die Art und Weise, wie Menschen klopfen oder tippen, nicht", erklärt White.
Inspiriert wurde der Wissenschaftler durch die Telegrafie, wo sich Mitarbeiter in Telegrafenstellen an der Art ihres Anschlags erkennen konnten. Eine Innovation sei aber ein Sensor zur Identifikation. Für diesen soll jetzt eine Anwendungsmöglichkeit in Sicherheitssystemen gefunden werden.
White räumt aber ein, dass diese Art der Biometrie nicht so sicher ist wie Irisscans und Fingerabdrücke, die Fehlerquote liegt zwischen zwei und drei Prozent. Zudem seien noch weitere Tests nötig, ob die Abweichungen und Muster nicht auch durch steife Finger aus der Kälte beeinflusst werden.
