26.02.2003

BILANZ

Bildquelle: fuZo

Telering will 2003 weiter wachsen

Der vierte österreichische Mobilfunkbetreiber Telering will sich künftig weiterhin als "Hofer des Mobilfunks" positionieren und damit weiter wachsen.

Die Tochter des US-Konzerns Western Wireless steigerte den Umsatz 2002 um 28,3 Prozent auf 204,3 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [Ebitda] verbesserte sich von minus 134,1 Mio. Euro auf minus 24,3 Mio. Euro.

2003 soll das Ebitda "deutlich positiv" werden, sagte Telering-Geschäftsführer Hubertus Hofkirchner.

1-Cent-Tarif bleibt

Telering wolle - unter anderem mit dem 1-Cent-Tarif - auch 2003 weiterhin die Preisführerschaft behalten, kündigte Hofkirchner an.

Das UMTS-Netz will Telering - gemäß den regulatorischen Vorgaben - spätestens am 31. Dezember 2003 anwerfen. Der vergleichsweise niedrige Investitionsbetrag werde auch bei UMTS die Kosten- und Preisführerschaft garantieren, so Marketingchef Michael Krammer.

Die reinen UMTS-Investitionen werden mit einem "einstelligen Millionenbetrag" beziffert. Einen UMTS-Massenmarkt erwartet man 2005/06.

Telering war im Mai 2002 von Vodafone/Mannesmann an den US-Telekom-Betreiber Western Wireless International verkauft worden. Damals sei eine Kreditlinie von 250 Mio. Euro ausgehandelt worden, von der bisher nur 152 Mio. Euro ausgenützt worden seien, so Hofkirchner.

"Auf Grund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und des beschleunigten Wachstums" werde Telering die Kreditlinie insgesamt nur bis 185 Mio. Euro auszunutzen.