Gesetzespaket soll E-Commerce beleben
Mit schärferen Regeln für den E-Commerce will die französische Regierung das Einkaufen im Internet ankurbeln.
Die Kunden sollen künftig genau wissen, mit wem sie ein Geschäft abschließen: Der Verkäufer wird verpflichtet, seine Identität preisgeben.
Zudem erfordert jede finanzielle Transaktion bald einen zweiten, bestätigenden Klick, um irrtümlichen Bestellungen vorzubeugen.
Trotz jährlicher Zuwachsraten von 25 Prozent haben nach Regierungsangaben 2002 nur zwölf Prozent der Franzosen im Alter ab elf Jahren im Internet eingekauft, in den USA lag die Quote bei 33 Prozent. Lediglich jeder vierte französische Haushalt verfügt nach jüngsten Erhebungen über einen Internet-Zugang.
Österreich: 23 Prozent nutzen E-CommerceGegen Spam
Diese Gesetzesinitiative von Industrieministerin Nicole Fontaine wird jetzt zunächst in der Nationalversammlung beraten. Ziel ist es, das Vertrauen in den E-Commerce zu stärken.
Das Gesetz soll auch die Flut unverlangter Werbemails eindämmen. Direkte Kundenwerbung wird demnach verboten, es sei denn, der Verbraucher hat vorher seine Einwilligung gegeben.
