Christie's mit Online-Auktionen zufrieden
Seit Sommer kann bei bestimmten Auktionen der Versteigerungsspezialisten von Christie's auch online mitgeboten werden. Das Service wird im Netz gut angenommen - jüngst bei der Versteigerung von "Star Trek"-Devotionalien.
Das traditionsreiche Auktionshaus Christie's hat im Juli mit dem Einstieg ins Online-Geschäft den Sprung in ein neues Zeitalter gewagt.
"Wir sind sehr erfreut über den erfolgreichen Start", bilanzierte ein Sprecher. Rund 1.700 Nutzer aus 45 Ländern hätten sich bereits für "Christie's Live" registriert, rund die Hälfte davon Neukunden.
Eine Mio. Dollar mit "Star Trek"
2,8 Millionen Dollar seien seither bereits über Online-Gebote eingenommen worden. Rund eine Million Dollar davon kämen aus der Versteigerung von "Star Trek"-Memorabilia.
Insgesamt standen rund 1.000 "Star Trek"-Stücke zur Auswahl, ein Viertel davon fand online einen neuen Besitzer.
Das teuerste an einen Online-Bieter versteigerte Stück war bisher das Bild eines zeitgenössischen indischen Malers, das für 408.000 Dollar an einen indischen Privatsammler ging.
In London und Paris mitbieten
Das Live-Service wurde den Bietern nun bereits in 40 Auktionen ermöglicht, die meisten davon fanden in der Christie's-Zentral in New York statt. Schon bald soll die Online-Welt sich aber auch an Auktionen in London, Paris und Amsterdam beteiligen können.
Bei den nächsten Versteigerungen von besonderen Weinen und Drucken wird auch wieder die Möglichkeit bestehen, im Netz mitzubieten.
(Reuters)
