23.02.2003

DEUTSCHLAND

Bildquelle: Mobilcom

MobilCom-Gründer gibt nicht auf

Der Gründer und langjährige Vorstandschef von MobilCom, Gerhard Schmid, will für die Zukunft des deutschen Unternehmens kämpfen.

Mit seinem persönlichen Insolvenzverfahren wolle er erreichen, dass im Sinne der Aktionäre des Unternehmens Vermögenswerte geschützt und rund 5.000 Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden, sagte Schmid dem Berliner TV-Sender n-tv am Samstag.

Vogel fühle sich als "Gesandter der Bundesregierung" und wolle sich dort anbiedern für die nächsten Aufträge. "Bei MobilCom setzt er das Desaster fort, das er vorher schon bei Thyssen produziert hat". Das Unternehmen gehe damit einen "falschen Weg".

Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit hatte Schmid am Freitag vergangener Woche Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Schmid hält in seinem Vermögen rund 37 Prozent der MobilCom-Aktien, die zur Besicherung von Krediten an Banken verpfändet sind. Durch den Kursverlust der MobilCom-Aktie reichten diese Sicherheiten nicht mehr aus, hatte er erklärt.