Wie Seiten zu Räumen werden
Bereits in der Frühphase des World Wide Web gab es Versuche, von der Zweidimensionalität wegzukommen und Seiten in Räume zu verwandeln.
Mitte der 90er wurde eifrig mit 3D-Effekten und Environments experimentiert. Damals setzte man große Hoffnungen auf eine neue Programmiersprache namens VRML, die aber schließlich ebenso vom Bildschirm verschwand wie "Miss Boo", das dreidimensionale Verkaufsfräulein des spektakulär gescheiterten E-Tailers Boo.com und mit ihr viele andere 3D-Experimente im Web.
Durch Breitband-Internet und das Vorbild immer realistischer dargestellter 3D-Welten in Computerspielen werden dreidimensional gestaltete Websites in Zukunft allerdings wieder einen Aufschwung erfahren. Das prophezeit zumindest der englische IT-Journalist Stuart Dredge, der soeben ein Buch mit dem Titel "Web 3D" veröffentlicht hat.
In "Web 3D" präsentiert Stuart Dredge 20 Beispiele von dreidimensional gestalteten Websites aus den verschiedensten Themen- und Anwendungsbereichen: Von Games über E-Commerce und Entertainment bis hin zu Chat.
3D-Anwendungen im Web
Eine der von Stuart Dredge vorgestellten 3D-Websites stammt aus
Österreich. Es handelt sich dabei um die 2001 gelaunchte Website
eines Business-Parks am Rande von Wien. Hinter dem "Concorde
Business Park" steht die österreichische Webdesign-Agentur UMA,
hinter der wiederum Christian Dögl steht, der seit Jahren
Pionierarbeit bei der virtuellen Darstellung von Immobilien leistet.
Concorde Business Park
Web 3D: New PerspectivesHeute 22:30 im Ö1-Magazin matrix
Wikipedia.org steht im Mittelpunkt des zweiten Beitrags. Anfang
2001 haben ein paar Enthusiasten damit begonnen, an einer freien
Enzyklopädie im Netz zu arbeiten. Das besondere daran war und ist,
dass jeder Besucher sofort ohne Anmeldung, jeden Artikel verändern
oder auch neue Artikel anlegen kann.
matrix - computer & neue medien
