22.02.2003

3GSM 2003

Bildquelle: Pogo

Ein Handheld als Handy

Der britische Hersteller Pogo hat auf der 3GSM in Cannes einen Prototypen vorgestellt, das Handy, Handheld und Browser in einem ist.

Dabei wird, um schnellere Contentdarstellung zu gewährleisten, beim Betreiber ein Server eingesetzt, der die Daten aufbereitet und komprimiert.

Dazu wird beim Betreiber ein Server installiert, der beispielsweise HTML-Seiten von überflüssigem Code und Kommentaren befreit, Daten komprimiert und eine komplette Seite als einziges Paket schickt. "Denn bei GPRS ist die Latenzzeit sehr hoch", führt Larri weiter aus, "und wenn bei einer Seite zwanzig Bilder einzeln aufgerufen werden, dauert das herkömmliche Laden sehr lange".

Das Gerät [nVoy], das optisch beinahe nur aus dem Bildschirm besteht und kleiner als herkömmliche Handhelds ist, verfügt über ein grosses Farbdisplay mit 320 mal 240 Punkten Auflösung und hat ein Handy, eine Digicam sowie einen MP3-Player eingebaut.

Die eingebaute Kamera verfügt über QVGA-Auflösung [320x240], als Sucher kann das gesamte Display verwendet werden. Der MP3-Player speichert seine Daten auf einer Secure-Digital-Karte.

Der nVoy soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen und gemeinsam mit Mobilfunkbetreibern vermarktet werden. "Als Standalone-Gerät würde es auf umgerechnet 300 Euro kommen. Bei Subvention kann man mit 50 Euro rechnen".