21.02.2003

IDF

Neue Netzwerkprozessoren von Intel

Intel weitet sein Angebot für Netzwerkprozessoren aus. Mit drei auf dem Intel Developer Forum [IDF] vorgestellten Prozessoren will der Konzern vor allem Produzenten, die Lösungen für KMUs und Heimnetzwerke herstellen, ansprechen.

Der IXP420, IXP421 und IXP422 basieren auf dem XScale-Chip, der auch in Handhelds zum Einsatz kommt, und sollen für rechenintensive Applikationen geeignet sein. Während der IXP422 für WLAN-Accesspoints und Home-Gateways gedacht ist und auch Verschlüsselungsfunktionen unterstützt, hat Intel den IXP 420 für den Einsatz in Breitband-Routern für Kleinunternehmen optimiert.

Der IXP421 schließlich soll für Voice-over-IP-Applikationen zum Einsatz kommen. Intel verfolgt hier eine modulare Strategie, die den einzelnen Hardwareproduzenten den Einsatz der Chips erleichtern soll.

Speziell für den Heimbereich hat Intel eine Referenzplattform für das "digitale Heim" vorgestellt. Diese "Statesboro"- und "Powersville"-PC-Plattformen dienen als zentrale Schaltstelle im Heimnetz, um Unterhaltungselektronik-Geräten digitale Medieninhalte zur Verfügung zu stellen.

Statesboro ist unter anderem mit einem 3,06-GHz-Intel-Pentium-4-Prozessor sowie 802.11a/b-WLAN sowie einem DVD/CD-RW-Laufwerk ausgestattet. Powersville integriert zusätzliche Features wie Videostreaming und die Möglichkeit, den PC als Videorecorder zu nutzen.

Der Prozessorenhersteller will die Technologie an OEMs in Lizenz vergeben. Die ersten Multimedia-PCs auf der Basis der beiden Plattformen sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Zusammen mit dieser Konzeptstudie hat Intel auf dem IDF auch zehn dazugehörige Entwicklungs-Tools vorgestellt.