Sony macht gegen PS3-Importe mobil
Einfuhr der Spielekonsole nach Europa gerichtlich untersagt
Während die neue Sony-Spielekonsole PlayStation 3 [PS3] in Japan und Nordamerika bereits nächsten Monat erhältlich sein soll, müssen europäische Spieler bis März 2007 warten.
Ein britisches Gericht untersagte einem in Hongkong ansässigen taiwanesischen Import-Export-Unternehmen den Verkauf der lange erwarteten Spielekonsole in Europa.
Verschärftes Vorgehen gegen Grauimporte
Ein Sony-Sprecher kündigte gegenüber der BBC an, verschärft gegen Grauimporte der Spielekonsole vorgehen zu wollen.
Sony begründet das harte Vorgehen gegen Importhändler damit, dass die Übersee-Versionen europäischen Standards nicht entsprechen würden.
Keine europäischen Spielversionen
Auf den Geräten laufen keine europäischen Spielversionen. Auch europäische DVDs und Blu-ray-Discs können wegen der integrierten Ländercode-Beschränkung nicht abgespielt werden.
Daneben würden auch Support- und Garantieansprüche wegfallen, da diese nur im Herkunftsland geltend gemacht werden können.
Sony hatte Anfang September den Start der Spielekonsole in Europa auf März 2007 verschoben. Als Grund dafür gab der Konzern "Verzögerungen im Produktionsplan der Blu-ray-Laserdiode" an. In Japan soll das Gadget planmäßig am 11. November in den Handel kommen. In Nordamerika wird die PS3 ab 17. November erhältlich sein.
(futurezone | BBC)
