Sicherheitslücke in Lotus Domino 6
Lotus Domino 6.0 weist eine Buffer-Overflow-Vulnerability bei Redirect-Operationen auf, über die ein Angreifer beliebigen Code zur Ausführung bringen kann.
Die Ausführung des Codes erfolgt im Sicherheitskontext des Benutzerkontos, unter dem der Domino-Web-Services-Prozess läuft.
Auch Lotus iNotes weist einen Buffer-Overrun auf, der sich durch Angabe eines überlangen Wertes für die "s_ViewName/Foldername-Optionen" des Preset-Fields-Parameters ausnutzen lässt. Eingespeister Code läuft dabei im Sicherheitskontext der Domino Web Services ab.
IBM empfiehlt ein Upgrade auf Lotus Notes and Domino Release 6.0.1. Entsprechende Patches stehen bereit.
Update für den Notes-ClientOffen für Angreifer
Bei der Installation des iNotes-Client wird ein ActiveX-Control namens Lotus Domino Session ActiveX Control eingerichtet.
Durch Einspeisen eines überlangen Werts in die "InitializeUsingNotesUserName-Methode" dieses Controls über E-Mail oder eine Website kann ein Angreifer beliebigen Code auf dem Client ausführen.
Domino-Server-Patch
