Port-Multiplier für Serial-ATA
Mehrere Hersteller haben auf dem IDF die ersten Port-Multiplier für Serial-ATA demonstriert. Ähnlich einem USB-Hub lassen sich damit mehrere Festplatten an einem Serial-ATA-Kanal betreiben.
Serial-ATA soll bis 2005 das breite Flachbandkabel der Festplatten vollständig ersetzen. So gibt es auf dem IDF neben Festplatten auch zahlreiche DVD-Writer mit Serial-ATA-Schnittstelle zu sehen.
Allerdings hat die Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle bisher noch einen Nachteil: Als reine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist für jedes Laufwerk ein eigenes Schnittstellenkabel nötig.
IDF 2003: Intel malt rosige Zukunft ausPort-Multiplier
Was bei einem Standard-PC nicht weiter stört, ist bei Servern mit mehreren externen Speichersystemen hinderlich. Deshalb sieht die neue Serial-ATA-II-Spezifikation jetzt einen Port-Multiplier vor. Dieser teilt den Datenstrom an einem Serial-ATA-Port auf mehrere Devices auf.
Allerdings müssen sich die angeschlossenen Geräte dabei die Bandbreite eines Kanals von 150 MB/s [1.000er-Basis] teilen. Doch spätestens in einem Jahr soll die nächste Serial-ATA-Generation mit 300 MB/s [1.000er-Basis] genügend Bandbreite bieten, um selbst vier High-Speed-Platten ohne Leistungsverlust über nur ein Kabel anzusteuern.
