17.02.2003

DREAMBOX

Bildquelle: dream-multimedia-tv.de/ ORF.at

Linux-PC stürmt Satellitenhimmel

Dafür, dass die Dreambox 7000 tatsächlich jene Kiste ist, von der die fortgeschrittenen Satelliten-Surfer immer schon geträumt haben, sprechen die Absatzzahlen. Kurz nach dem Verkaufstart ist momentan alles ausverkauft, der Produzent verspricht aber Nachschub.

Was wie einer der üblichen, tumben Sat-Receiver aussieht, die sich gerade mit TV, Video oder Soundanlagen verbinden lassen, ist ein netzwerkfähiger [100 MBit/s] PowerPC mit Tastatur und Maus.

Dazu ist die Dreambox ein digitaler Sat-Receiver, der eine unbegrenzte Anzahl an Kanälen speichert, und ein Festplatten-Videorecorder, der noch weiter aufgerüstet werden kann.

Was unterstützt wird

Unterstützt wird das Linux Standard API [Direct-FB, Linux-FB, LIRC], die auch bei hochgradig autistisch konstruierten Sat-Empfängern vorhandene RS232-Schnittstelle kann hier zu weitaus mehr als zu einem bloßen Update proprietärer Software genutzt werden.

Als Festplatten-Videorecorder betrachtet, bietet die Dreambox MPEG2 Hardware-Decoding [DVB kompatibel], zukünftige Unterstützung für MPEG4 ist ebenfalls eingeplant.

Als Sat-Receiver angesehen, interessieren an der Dreambox eine unlimitierte Kanalliste für TV und Radio, die über Keyboard statt nur über eine Fernbedienung administrierbar ist.

Die Dreambox ermöglicht es, Programmlisten schnell zu erstellen, zu ordnen und nach Stichwort zu durchsuchen, wie es im IT-Zeitalter halt üblich ist.

DVB, Smartcards & Co

Kanalwechsel dauert laut Hersteller weniger als eine Sekunde, zwei Smartcard-Reader, ein DVB-Common-Interface-Einschub und die Tunervarianten NIMs [DVB-S, DVB-T, DVB-C] runden das Bild eines Receivers, der sehr viel mehr als ein Receiver ist.

Wann die Dreambox wieder im Einzelhandel für 500 Euro erhältlich sein wird, dazu haben wir beim Hersteller angefragt.