Akzeptanz für Videoüberwachung steigt
Mehr als zwei Drittel für Kameras in Zügen
Mehr als zwei Drittel der deutschen Staatsbürger befürworten einer Umfrage zufolge eine stärkere Videoüberwachung in Bahnhöfen.
69 Prozent glauben, dass das die Sicherheit vor Terroranschlägen erhöhe, geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde.
Terrorangst auf dem Höhepunkt
42 Prozent sind danach der Ansicht, dass außerdem bewaffnetes Sicherheitspersonal in den Zügen dazu beitragen könnte. 51 Prozent sind jedoch gegen bewaffnete Sicherheitsleute bei der Bahn.
Aus der Umfrage geht ferner hervor, dass die Terrorangst in Deutschland nach den versuchten Bombenanschlägen auf Regionalzüge Ende Juli einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Im September befürchteten 61 Prozent, dass es in nächster Zeit ein Attentat geben könnte.
Befragt wurden 2.028 Deutsche ab 16 Jahren.
Videoüberwachung in Österreich
Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen sämtliche Bahnhöfe Österreichs mit Überwachungskameras ausgestattet werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro, über den Nutzen schweigen sich die Bahnen nicht nur in Österreich aus.
