Vivendi will Gamesparte abstoßen
Der krisengeschüttelte französische Mischkonzern Vivendi Universal hat nach Angaben der Pariser Tageszeitung "La Tribune" die Absicht, seine Produktion von Videospielen an verschiedene Verlage zu veräußern.
Die gesamte Sparte Vivendi Universal Games [VUG] in einem zu verkaufen "könnte schwieriger sein als vorhergesehen", schreibt das Blatt und fügt hinzu, dass Betriebe wie Sony, Sega und Electronic Arts vor allem an den Studios Blizzard und Sier interessiert seien.
Assets werden aufgeteilt
Laut Zeitungsbericht könnten die Studios Universal Interactive
übernehmen, während sich unabhängige Verleger für Aktiva
interessieren könnten, die von Havas stammen [etwa die interaktiven
Lexika].
Universal InteractiveDer Verkauf der gesamten Sparte VUG könnte Vivendi zwischen 800 Mio. und 1,5 Mrd. Euro einbringen. 2002 verzeichnete Vivendi einen Umsatz von 61 Mrd. Euro.
