11.02.2003

NEED 4 SPEED

Bildquelle: fuZo

IDE-Platte läuft mit 10.000 Umdrehungen

Western Digital steigt mit der Raptor erneut in den Festplattenmarkt für Server und Workstations ein.

Gleichzeitig debütiert die Raptor als erstes Serial-ATA-Drive mit einer Umdrehungszahl von 10.000 U/min.

Um die geforderte Performance für den anvisierten Markt der Server, Workstations, SAN- und NAS-Devices zu erreichen, arbeitet die Raptor mit 10.000 U/min. Damit bietet Western Digital die erste Serial-ATA-Festplatte dieser Drehzahlklasse an. Die Raptor gibt es zum Produktstart mit einer Kapazität von 36,7 Gigabyte.

Den Datentransfer unterstützt ein acht MB großer Datenpuffer. Die maximale interne Datentransferrate vom Cache zur Magnetscheibe beziffert der Hersteller mit 102 Megabyte/s.

MTBF von 1,2 Mio. Stunden

Laut Western Digital ist die Mechanik der Raptor - wie Lager und Aktuator - speziell für den Dauerbetrieb konzipiert. Üblicherweise sind nur teure SCSI-Festplatten für den Nonstopeinsatz ausgelegt, ATA-Laufwerke können die Dauerbelastung mit erhöhten Ausfallraten quittieren.

Die hohe Zuverlässigkeit der Raptor will Western Digital mit einer MTBF von 1,2 Millionen Stunden garantieren - das entspricht dem Wert von SCSI-Festplatten. Die Garantie beträgt ebenfalls den SCSI-Drives angeglichene fünf Jahre.

Western Digital will die Raptor noch im Februar ausliefern. Die Raptor soll 30 Prozent günstiger sein als ein vergleichbares SCSI-Drive. Genauere Angaben gibt es von Western Digital noch nicht, der Preis dürfte bei rund 215 Euro liegen.