TA erwartet IT-Umsatzplus
Die Telekom Austria [TA] setzt nach Abschluss der Eingliederung ihrer ehemaligen Töchter nun verstärkt auf den IT-Bereich.
2002 hat die TA mit IT-Lösungen 30 Prozent ihres Festnetzumsatzes erwirtschaftet. In den nächsten Jahren will das Unternehmen in dem Bereich mit derzeit rund 600 Mitarbeitern jährlich um 2 bis 5 Prozent wachsen, erklärte TA-Vorstand Rudolf Fischer heute bei einer Pressekonferenz.
Österreich bei E-Government hinten
Chancen sieht die Telekom vor allem im Bereich der elektronischen
Verwaltung, wo Österreich in den vergangenen Monaten deutlich an
Boden verloren habe. Nach einer Studie der EU-Kommission von Ende
vergangenen Jahres sei Österreich im E-Government-Vergleich von
Platz neun auf Platz elf zurückgefallen.
Telekom AustriaDrei Projekte
Derzeit laufen bei der TA drei E-Government-Projekte: Zum einen betreibt die Telekom die Chipkartentochter A-Sign, zum anderen zählen zu dem Bereich zwei Sites: dataweb.at, wo die TA den Zugang zu Grundstücksdatenbank, österreichischem und europäischem Firmenbuch, Insolvenzregister oder Zentralem Melderegister anbietet, und oesterreich.at, eine zentrale Plattform für Bürger und Unternehmen zu Verwaltung und Serviceangeboten.
Das IT-Segment insgesamt lag bei der TA früher in der Tochter Datakom. Nach der Reintegration der Datakom in den Konzern ist der Bereich nun in das Großkundengeschäft fusioniert worden.
