06.02.2003

AUFWÄRTS

TA erwartet IT-Umsatzplus

Die Telekom Austria [TA] setzt nach Abschluss der Eingliederung ihrer ehemaligen Töchter nun verstärkt auf den IT-Bereich.

2002 hat die TA mit IT-Lösungen 30 Prozent ihres Festnetzumsatzes erwirtschaftet. In den nächsten Jahren will das Unternehmen in dem Bereich mit derzeit rund 600 Mitarbeitern jährlich um 2 bis 5 Prozent wachsen, erklärte TA-Vorstand Rudolf Fischer heute bei einer Pressekonferenz.

Drei Projekte

Derzeit laufen bei der TA drei E-Government-Projekte: Zum einen betreibt die Telekom die Chipkartentochter A-Sign, zum anderen zählen zu dem Bereich zwei Sites: dataweb.at, wo die TA den Zugang zu Grundstücksdatenbank, österreichischem und europäischem Firmenbuch, Insolvenzregister oder Zentralem Melderegister anbietet, und oesterreich.at, eine zentrale Plattform für Bürger und Unternehmen zu Verwaltung und Serviceangeboten.

Das IT-Segment insgesamt lag bei der TA früher in der Tochter Datakom. Nach der Reintegration der Datakom in den Konzern ist der Bereich nun in das Großkundengeschäft fusioniert worden.