Weiterer Stellenabbau bei Siemens möglich
Der Chef der Siemens-Mobilfunksparte, Rudi Lamprecht, hat einen weiteren Stellenabbau wegen des rückläufigen Netzwerkgeschäftes nicht ausgeschlossen.
"Grundsätzlich ausschließen kann man das nicht, insbesondere wenn der Markt stärker als die erwarteten fünf bis zehn Prozent einbrechen wird", sagte Lamprecht in einem Interview mit dem "Handelsblatt".
Nach derzeitigem Stand bleibe es aber bei den 4.000 Stellen, die im vergangenen und in diesem Jahr gestrichen werden müssten.
ICN vor schwarzen Zahlen
Unterdessen kündigte der für die Verlust reiche Festnetzsparte
von Siemens zuständige Vorstandschef Thomas Ganswindt an, die Sparte
Information and Communication Networks [ICN] stehe in den USA
unmittelbar vor der Rückkehr in die schwarzen Zahlen.
Siemens"Wir sind nur noch knapp von der Gewinnschwelle entfernt", zitierte die "Financial Times Deutschland" Ganswindt. Die USA sind mit einem Umsatzanteil von zuletzt rund 14 Prozent nach Deutschland der zweitwichtigste Markt.
