High-Tech für Feuerwehrmänner
Forscher der Universität Berkeley wollen Feuerwehrmännern bei ihren Einsätzen das Leben durch den Einsatz neuer Technologien erleichtern und möglicherweise auch retten.
Durch den Einsatz von Displays sollen die Einsatzkräfte entscheidende Informationen über kommende Gefahren erhalten. Ziel ist es, den Feuerwehrleuten den Weg durch Flammen und Rauch so weit als möglich zu erleichtern und Gefahren rechtzeitig erkennbar zu machen.
Eine frühe Studie sah dafür kleine drahtlose Computer vor, mit dem sich die Einsatzkräfte im dichten Rauch gegenseitig schneller finden können. In dichtem Rauch kommt es leicht zum "Tunnelsehen", obwohl sich zwei Personen gegenüberstehen, können sie sich nicht sehen.
Doch die Forscher erkannten, dass die Einsatzkräfte dadurch in ihrer Arbeit eher behindert wurden, weil sie nicht beide Hände frei hatten. Durch die Projektion der Informationen, wie den Stockwerkplan, auf ein Display der Gesichtsmaske könnte das Problem umgangen werden.
BerkeleySensoren ermitteln Vitalwerte
Durch den Einsatz von Sensoren, die Werte wie Umgebungshitze und Feuchtigkeit aber auch Vitalzeichen des Feuerwehrmanns übermitteln, könnten gefährliche Situationen auch von außen schneller erkannt werden.
Sobald die Werte lebensbedrohende Ausmaße annehmen, kann der Kommandant den Rückzug oder die Rettung des Feuerwehrmanns befehlen. Die Informationen soll er dabei auf einem großen Touchscreen oder Tablet-PC ablesen können.
Eine Herausforderung für die Forscher besteht darin, den Einsatzkräften rechtzeitig und leicht verständlich die notwendige Information zu Verfügung stellen zu können. Zuviel Detailinformationen zum falschen Zeitpunkt könnten genauso verwirrend wie tödlich sein.
Erforschung der Arbeitsweisen
Daher konzentrieren sie sich im Moment darauf, die Arbeitsweise der Feuerwehrmänner zu verstehen um ihnen zeitgerecht die passende Information zur Verfügung stellen zu können
