Ein Fileserver für die Hosentasche
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat einen tragbaren Fileserver vorgestellt, der über Wireless LAN mit PCs und PDAs kommuniziert.
Der "FSV-PG1" arbeitet mit einem Linux-basierenden Betriebssystem und enthält eine 20-Gigabyte-Festplatte im 2,5-Zoll-Format, 17 GB davon stehen für Nutzerdaten zur Verfügung.
Das Gerät passt mit Maßen von 83 x 155 x 31 Millimeter locker in eine Hand und wiegt 390 Gramm. Für den Betrieb ist allerdings ein Netzteil vonnöten, der interne Akku dient lediglich für Backup-Zwecke, berichtet die Computerwoche.
Eingebauter Access Point
Der eingebaute Access Point kann laut Hersteller bis zu 250
Nutzer gleichzeitig bedienen. Zugriff auf die gespeicherten Dateien
ist über FTP, CIFS oder NFS möglich. Über ein als Zubehör
erhältliches Ethernet-Cradle kann das Gerät per WLAN zugreifende
Clients auch mit dem Internet verbinden.
SonyVerschlüsselung mit 128 Bit
Als Sicherheitsfunktionen bietet der FSV-PG1 WEP-Verschlüsselung mit wahlweise 64 oder 128 Bit, gespeicherte Dateien lassen sich per Passwort schützen.
Auf der "Net&Com 2003" in Tokio wird das Gerät heute erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Es soll Ende März für umgerechnet 585 USD auf den japanischen Markt kommen, ein Cradle kostet nochmals knapp 60 USD. Ob und wann das Gerät auch hier zu Lande erscheint, ist nicht bekannt.
