Paß-Computer standen still
Seit 1. Februar werden Reisepässe in Wien nicht mehr von der Polizei, sondern von den magistratischen Bezirksämtern ausgestellt. Ganz reibungslos ging die Kompetenzänderung nicht von Statten.
Heute, Montag, dem ersten Werktag nach der Übergabe, standen am Vormittag die benötigten Computersysteme zwei Stunden lang still.
"Das sind die üblichen Anlaufschwierigkeiten im EDV-Bereich", sagte Projektkoordinator Peter Kaser zur APA. Die Abstimmung mit dem Bundesrechenzentrum funktioniere noch nicht reibungslos.
Buffer Overflow
Es habe Speicherüberläufe gegeben, und man habe die
entsprechenden Programme mehrmals neu starten müssen.
Der Weg zum E-Government160.000 Pässe pro Jahr
Kaser zeigte sich überzeugt, dass sich dies in den kommenden Tagen einspielen werde. Einen Rückstau bei den Pass-Anwärtern habe es am ersten Tag jedenfalls nicht gegeben.
In Wien werden pro Jahr rund 160.000 Reisepässe ausgestellt, für die ab nun die Gemeinde zuständig ist. Auch das Fundwesen wird seit 1. Februar in den Wiener Bezirksämtern abgewickelt.
