War-Games statt Irak-Krieg
Ein norwegischer Abgeordneter zum Nationalrat hat sich dafür entschuldigt, während einer Debatte über einen möglichen Krieg im Irak ein Kriegsspiel am Handheld gespielt zu haben.
Trond Helleland, ein Vertreter der führenden Konservativen, war im nationalen Fernsehen zu sehen, wie er eifrig eine Kriegssimulaton am Pocketcomputer ausprobierte.
Ungestörtes Gamen während Debatte
Um ihn brandete derweil eine Debatte über eine mögliche Teilnahme
im Falle eines US-Militärschlages gegen den Irak.
Das norwegische ParlamentHelleland entschuldigte sich öffentlich und gab an, auf das Kriegsspiel aufmerksam geworden zu sein, als er seinen Terminplan abrufen wollte.
"Ich gebe zu, dass das ein dummer Akt war. Ich werde es nicht wieder tun", so Helleland. Um dann nachzusetzen: "Selbstverständlich hatte ich den Sound abgedreht."
Sein Game der Wahl
