DRM-Integration in MPEG-4
Die "Internet Streaming Media Alliance" [ISMA] hat einen Fahrplan für die Integration von Digital Rights Management [DRM] in den MPEG-4-Standard vorgelegt.
Die Gruppe, der unter anderem Apple, Cisco und Sun Microsystems angehören, will damit den Kompressionsstandard vor allem den Content-Anbietern schmackhaft machen.
Mit DRM-Systemen erhalten die Content-Besitzer weitgehende Kontrolle über ihre Inhalte. So können sie die Nutzung zeitlich oder auf gewisse Geräte einschränken.
ISMAFahrplan
Die Organisation wird die technische Spezifikation für die Verschlüsselung und Authentifizierung bei der National Broadcasters Association im April präsentieren.
Die endgültige Fassung des Standards soll im zweiten Quartal 2003 beschlossen werden.
Zusätzlich führt die Gruppe einen Zertifizierungsprozess ein. Unternehmen, deren Produkte mit dem Standard kompatibel sind, können diese mit einem eigenen Logo kennzeichnen. Ein Advisory Board soll die Entwicklung von DRM-Richtlinien unterstützen.
