Lindows bringt eigenen Media-PC
Michael Robertson kann es offensichtlich nicht lassen. Zwei Jahre nach Gründung der Linux-Alternative zu Windows hat sich der Lindows-Gründer vor allem als einer der erbittertsten Gegner Microsofts einen Namen gemacht.
Nun nimmt er den Windows-XP-Media-Center-PC, eines der jüngsten Projekte von Microsoft, ins Visier.
Zusammen mit dem kleinen US-PC-Hersteller Idot bringt Lindows den Lindows-Media-Computer [LMC] auf den Markt, der speziell für den Multimedia-Einsatz optimiert wurde.
DVD- und CD-Player in einem
"Mit weniger als 350 USD erhält der Benutzer einen DVD- und
CD-Player sowie PC für jeden Raum in seinem Heim", so Robertson.
Lindows Media ComputerKeine Fernbedienung
Für den Einsatz im Wohnzimmer eignet sich das Gerät vor allem durch seinen "Instant on"-Player für DVDs, Musik- und MP3-CDs sowie VCDs. Der Player soll dazu innerhalb von zehn Sekunden hochstarten können.
Dem Benutzer stehen daneben alle PC-Funktionen zur Verfügung. Allerdings fehlt dem LMC im Gegensatz zu Windows-XP-Media-Center-PCs eine Fernbedienung. Das Gerät kann auch keine Videos aufnehmen.
Das kleine schwarze Gehäuse des LMC verfügt an der Vorder- und an der Hinterseite über jeweils zwei USB-Anschlüsse sowie ein DVD-Laufwerk. Der integrierte Via-Tech-A97-Prozessor erreicht eine Taktfrequenz von 933 MHz.
Der LMC soll ab Februar für 350 USD ausgeliefert werden.
