29.01.2003

ALWAYS ON

Bildquelle: PhotoDisc

7,5 Prozent der Europäer haben Breitband

Die Zahl der Breitbandanschlüsse hat im vergangenen Jahr in Westeuropa massiv zugenommen.

Laut einer Studie des Marktforschers Strategy Analytics verfügten 2002 bereits 7,5 Prozent aller westeuropäischen Haushalte über einen High-Speed-Internet-Anschluss.

Führend war dabei Belgien mit 20,2 Prozent. Österreich liegt mit einer Marktpenetration von 10,3 Prozent im euopäischen Durchschnitt an sechster Stelle vor Spanien mit 8,8 und Deutschland mit 8,5 Prozent.

6,3 Mio. Neukunden mit ADSL oder Kabel

Im Vorjahr gab es laut der Studie alleine 6,3 Mio. neue Breitbanduser, eine Zunahme von 55 Prozent gegenüber 2001.

ADSL war dabei eindeutig die Nummer eins und konnte 76,1 Prozent aller neuen High-Speed-Abonnenten verzeichnen, während der Kabelanteil 22,6 Prozent betrug.

Im laufenden Jahr soll die Zahl der Haushalte mit Breitbandanbindung nochmals um 7,2 Millionen steigen und damit eine Gesamtzahl von 19,1 Millionen erreichen. Kabel wird dabei gegenüber 2002 leicht zulegen und bei den Neukunden einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen, ADSL soll auf 71 Prozent kommen.

Drittel der Europäer mit Breitband bis 2008

Strategy Analytics geht davon aus, dass bis zum Jahr 2008 bereits 38 Prozent aller westeuropäischen Haushalte über Highspeed-Internet verfügen. ADSL und Kabel sollen dabei auch in Zukunft dominieren.

Andere High-Speed-Anbindungen wie via Satellit, Fibre-to-the-home und Powerline werden insgesamt nur 2,1 Prozent aller Haushalte erreichen.