Mehr Gigahertz für den Power Mac
Apple überarbeitet seine Power-Mac-G4-Familie und schließt die GHz-Lücke zu Intel-Systemen. Neben einer deutlichen Steigerung der Taktfrequenz bei den Dual-Prozessor-Modellen kommt wieder eine Version mit nur einem G4-Prozessor auf den Markt. Gleichzeitig mit den neuen Modellen stellt Apple auch einen 20-Zoll-Flachbildschirm vor.
In der neuen Einsteigerkonfiguration verfügt der Power Mac G4 über einen 1-GHz-Prozessor. Die erste Konfiguration mit Dual-Prozessoren hat Apple mit zwei 1,25-GHz-Chips bestückt. Diese beiden Versionen sollen sofort auf den Markt kommen. Ab Februar soll dann das neue Spitzenmodell mit zwei 1,42-GHz-CPUs in zwei Varianten in den Handel kommen.
Fire, Wire etc.
Alle Modelle sind erstmals mit einer Firewire-800-Schnittstelle
für schnelle Peripherie-Geräte ausgestattet, die eine
Übertragungsgeschwindigkeit von 800 Mbit/s ermöglicht. Bisher wurde
diese Schnittstelle nur in den neuen PowerBooks benutzt. Zusätzlich
sind an der Gehäusehinterseite zwei Firewire-400-Schnittstellen
vorhanden.
Mehr darüberAirport und Grafik
Die Power Mac G4 unterstützen Apples WLAN-Technologie AirPort Extreme mit einer Übertragungskapazität von bis zu 54 Mbit/s. Die entsprechenden AirPort-Extreme-Cards können optional eingebaut werden. Das Topmodell verfügt über einen DVD-RW-Brenner.
Ansonsten gleicht die weitere Ausstattung früheren Modellen. Der Power Mac G4 verfügt über 4x-AGP-Grafikunterstützung. In den beiden Dual-Prozessor-Modellen kommt die ATI-Radeon-9000-Grafikkarte zum Einsatz. Die Ausführungen mit einem Prozessor werden mit der Nvidia-GeForce4-MX-Grafikkarte ausgeliefert.
Was kostet das
In Österreich kostet das Einstiegsmodell 1.799 Euro [in
Deutschland 1.739 Euro], Das Topmodell wird Apple 3.359 Euro [in
Deutschland 3.247 Euro] kosten. Das neue 20-Zoll-Display erreicht
eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln. Das Display ist ebenfalls
ab sofort erhältlich und kostet in Österreich 1.678 Euro [in
Deutschland 1.623 Euro].
I-Mac erstmals flach
