25.01.2003

NÜRNBERG

Spielwarenmesse ohne Konsolenhersteller

Die Nürnberger Spielwarenmesse will verlorene Geschäftsfelder zurückgewinnen. Im Bereich der elektronischen Spiele und beim Thema Hobby und Basteln gebe es Nachholbedarf, betonte der neue Vorstandsvorsitzende Ernst Kick.

"Bei den elektronischen Spielen sind uns ein bisschen die Felle davon geschwommen", sagte Kick. Keiner der drei großen Konsolenhersteller Sony, Nintendo und Microsoft ist in diesem Jahr auf der Messe vertreten.

Facheinkäufer gewinnen

"Wir wollen uns aber bemühen, ein Abbild der gesamten Branche zu zeigen" sagte Kick. Immerhin würden 24 Prozent des Branchenumsatzes mit elektronischem Spielzeug gemacht.

Der klassische Spielwarenhandel müsse sich entscheiden, ob er die elektronischen Produkte wie Konsolen oder PC-Spiele angesichts geringer Gewinnmargen überhaupt wolle. Für die Messe gehe es darum, die entsprechenden Facheinkäufer als Zielgruppe zu gewinnen.