Flextronics steigert Quartalsumsatz
Der international tätige Elektronikkonzern Flextronics, der sein Europa-Hauptquartier in Wien-Schwechat aufgeschlagen hat, ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/03 um zwölf Prozent auf 3,85 Mrd. USD [3,58 Mrd. Euro] Nettoumsatz gewachsen.
Schließungskosten für Leiterplatten-Töchter in Nordamerika und Schweden haben das operative Ergebnis im dritten Quartal aber leicht in die roten Zahlen rutschen lassen, gab der Konzern bekannt.
Knapp 1.000 Flextronics-Mitarbeiter in AT
Auch im steirischen Kindberg, wo Flextronics ebenfalls
Leiterplatten fertigt, sind als Folge der Telekom-Flaute in den
vergangenen Monaten 200 Jobs verloren gegangen. Neben den 150
verbliebenen Stellen in Kindberg und 50 Managern in der Zentrale am
Flughafen Schwechat beschäftigt Flextronics 600 bis 700 Mitarbeiter
in Althofen [Kärnten].
Die Werkbänke der IT-IndustrieFertigt im Auftrag von MS, HP, Ericsson
Flextronics ist ein dem breiten Publikum unbekannter Branchenriese aus Singapur.
Die Spezialität des Konzerns [rund 13 Mrd. USD Jahresumsatz] besteht darin, im Auftrag großer Konzerne der Elektronik- und Telekom-Industrie Bestandteile und ganze Geräte herzustellen bzw. zunehmend auch zu entwickeln, etwa Handys für Ericsson, die Microsoft-Xbox und Computer für Hewlett-Packard und Dell.
