Auch "digitales Pearl Harbour" blieb aus
Das FBI gibt an, zum Jahreswechsel etwa 20 "ernsthafte" Attacken verzeichnet und abgewehrt zu haben.
Die Mehrzahl der Fälle waren allerdings ganz handfeste Anschlagsvorhaben, zum Beispiel mit "analogem" Sprengstoff auf Kraftwerke.
Mit nur sechs ernst zu nehmenden Angriffen auf Computernetzwerke hat das vorhergesagte "digitale Pearl Harbour" eindeutig nicht stattgefunden.
FBIDer oberste Cybercop der USA, Michael Vatis, hatte im Oktober vorausgesagt, dass viele Fehlfunktionen absichtlich zum Jahreswechsel installiert würden.
Die lahm gelegten Sicherheitssysteme wären dann für Anschläge oder militärische Überfälle kein Hindernis mehr - so würde es zu einem "digitalen Pearl Harbour" kommen.
Michael Vatis ist Chef des von verschiedenen Geheimdiensten betriebenen "National Infrastructure Protection Center" [NPIC].
NPIC
