07.01.2000

FRIEDLICH

Auch "digitales Pearl Harbour" blieb aus

Das FBI gibt an, zum Jahreswechsel etwa 20 "ernsthafte" Attacken verzeichnet und abgewehrt zu haben.

Die Mehrzahl der Fälle waren allerdings ganz handfeste Anschlagsvorhaben, zum Beispiel mit "analogem" Sprengstoff auf Kraftwerke.

Der oberste Cybercop der USA, Michael Vatis, hatte im Oktober vorausgesagt, dass viele Fehlfunktionen absichtlich zum Jahreswechsel installiert würden.

Die lahm gelegten Sicherheitssysteme wären dann für Anschläge oder militärische Überfälle kein Hindernis mehr - so würde es zu einem "digitalen Pearl Harbour" kommen.