Neue Zahlen zu Forschung und Entwicklung
Laut einer neuen Studie der EU-Kommission halten europäische Unternehmen in Sachen Forschungs- und Entwicklungsausgaben gut mit der Konkurrenz aus den USA und Fernost mit.
Von den 50 Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung [FuE] investieren, kommen - wie bereits im Vorjahr - 18 aus EU-Ländern; fünf der zehn Unternehmen mit dem rasantesten Wachstum in diesem Bereich sind ebenfalls EU-Europäer.
Unter den 50 führenden Firmen stammen 18 aus den USA, zehn aus Japan [zwei weniger als im Vorjahr], zwei aus der Schweiz und zwei aus Südkorea.
Der Großteil der in punkto FuE-Investitionen
führenden Firmen gehört zum Automobilsektor und deren Zulieferern [13 Unternehmen], zum Arzneimittelsektor [elf Unternehmen] und zur Branche der IT-Hardware [neun Unternehmen]. Daimler-Chrysler ist erneut der größte FuE-Investor unter den EU-Unternehmen.
Top Ten der FuE-Investoren und wie viel sie im vergangenen Jahr für Forschung ausgaben:
1. Ford Motor Co. [USA], 6,78 Mrd. Euro
2. Pfizer Inc. [USA], 6,3 Mrd. Euro
3. General Motors Corp. [USA], 5,67 Mrd. Euro
4. DaimlerChrysler AG [Deutschland], 5,64 Mrd. Euro
5. Microsoft Corp. [USA], 5,58 Mrd. Euro
6. Toyota Motor Corp. [Japan], 5,42 Mrd. Euro
7. Johnson & Johnson [USA], 5,35 Mrd. Euro
8. Siemens AG [Deutschland], 5,15 Mrd. Euro
9. Samsung Electronics Co. [Südkorea], 4,61 Mrd. Euro
10. GlaxoSmithKline PLC [Großbritannien], 4,56 Mrd. Euro
Quelle: EU-Kommission
Daten für Österreich
Das österreichische Unternehmen mit den meisten Ausgaben für Forschung und Entwicklung ist die voestalpine. Der Konzern landete mit in diesem Bereich investierten 61,5 Mio. Euro innerhalb der EU auf Platz 191, geht aus den auf der Homepage veröffentlichten Daten des "EU-Anzeigers für FuE-Investitionen der Industrie" hervor. Zweitbestes österreichisches Unternehmen in dieser Hinsicht ist die Telekom Austria [Platz 239 mit 43 Mio. Euro].
Es folgen der Beleuchtungskonzern Zumtobel [292] und der Mikrochip-Hersteller austriamicrosystems [313]. Insgesamt schaffen es 28 österreichische Unternehmen unter die Top 1.000 aus der EU.
(futurezone | APA | Reuters)
