22.01.2003

ABSTAND

DT-Vorstand verzichtet auf Aktienoptionen

Der Vorstand der Deutschen Telekom verzichtet auf die Zuteilung von vereinbarten Aktienoptionen.

Mit dem Schritt setze das Management ein deutliches Zeichen an die 3 Millionen Kleinaktionäre der T-Aktie, sagte Kai-Uwe Ricke, Vorstandschef der Deutschen Telekom, heute in Bonn. Manager erhalten neben ihrem Gehalt häufig das Recht, Aktien ihres Unternehmens zu günstigen Konditionen zu kaufen.

Der Verzicht auf die Zuteilung der Aktienoptionen kann als eine Reaktion auf die turbulente Telekom-Hauptversammlung im Mai 2002 gesehen werden. Damals hatten erboste T-Aktionäre dem alten Vorstand um Rickes Vorgänger Ron Sommer eine "Selbstbedienungsmentalität" vorgeworfen. Obwohl Europas größter Telekomkonzern schon damals tiefrote Zahlen schrieb, waren die Vorstandsgehälter deutlich angehoben worden.