Keine Anklage für HP-Chef Mark Hurd
Aber strafrechtliche Verfolgung für Dunn und Co
Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd muss laut einem Medienbericht nicht mit einer Strafverfolgung wegen des Spionageskandals bei dem US-Computerhersteller rechnen.
Der kalifornische Generalstaatsanwalt plane keine Anklage gegen Hurd, berichtete das US-Magazin "BusinessWeek" am Mittwoch in seiner Online-Ausgabe.
Patrica Dunn wird angeklagt
Die zurückgetretene HP-Direktoriumsvorsitzende Patricia Dunn und andere Beteiligte müssten sich dagegen auf strafrechtliche Vorwürfe gefasst machen, schrieb das Magazin unter Berufung auf Kreise im Umfeld des Falls.
Hurd hatte vergangene Woche vor einem Kongress-Ausschuss weitgehend die Verantwortung für den Skandal übernommen. Die Affäre hat bisher vier HP-Topmanager ihre Posten gekostet.
Detektive hatten sich im Auftrag des Konzerns mit Hilfe falscher Identitäten Zugriff auf Telefondaten von Mitarbeitern und Journalisten verschafft. Dadurch wollten sie aufdecken, auf welche Weise Firmeninterna des Computerherstellers an die Öffentlichkeit gelangten.
(Reuters)
