18.01.2003

PATCH

DHCP-Sicherheitslücke entdeckt

Das Internet Software Consortium [ISC] hat in einer internen Überprüfung eine Sicherheitslücke in seiner DHCP-Software gefunden.

Betroffen sind die Versionen 3.0 bis 3.0.1 RC 10, die auch in den Linux-Distributionen von Red Hat und Suse integriert sind.

Laut CERT [Computer Emergency Response Team] steckt das Leck in einer Funktion, die es Dynamic Host Configuration Protocol [DHCP] ermöglicht, Domain Name System [DNS]-Server automatisch zu aktualisieren.

Ein Angreifer könnte einen betroffenen Server übernehmen, indem er eine DHCP-Message an ihn sendet, die einen langen Host-Namen enthält.

Normalerweise lässt sich auf DHCP-Server nicht von Rechnern außerhalb des Netzes zugreifen. Dies verringere die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs, so das CERT.