DHCP-Sicherheitslücke entdeckt
Das Internet Software Consortium [ISC] hat in einer internen Überprüfung eine Sicherheitslücke in seiner DHCP-Software gefunden.
Betroffen sind die Versionen 3.0 bis 3.0.1 RC 10, die auch in den Linux-Distributionen von Red Hat und Suse integriert sind.
Download Patches
Das ISC bietet mittlerweile das Update auf die Version 3.0p2 an,
das den Fehler beheben soll. Auch Red Hat hat bereits einen Patch
für seine Linux-Distribution 8 im Programm. Suse ist noch mit der
Entwicklung einer Fehlerbereinigung beschäftigt.
Red Hat 8 Patch
3.0p2-UpdateLaut CERT [Computer Emergency Response Team] steckt das Leck in einer Funktion, die es Dynamic Host Configuration Protocol [DHCP] ermöglicht, Domain Name System [DNS]-Server automatisch zu aktualisieren.
Ein Angreifer könnte einen betroffenen Server übernehmen, indem er eine DHCP-Message an ihn sendet, die einen langen Host-Namen enthält.
Normalerweise lässt sich auf DHCP-Server nicht von Rechnern außerhalb des Netzes zugreifen. Dies verringere die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs, so das CERT.
