18.01.2003

YOUTH CULTURE

Handy keine "Ersatzdroge" für Zigaretten

Nachdem britische Forscher der Universität in Manchester die Vermutung aufgestellt hatten, dass Jugendliche neuerdings nicht mehr zur Zigarette sondern zum Handy greifen, um ihren Status und ihre Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu demonstrieren, widersprechen finnische Wissenschaftler nun dieser Theorie.

Zusammenhänge?

Nach einer Studie an rund 9.000 Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren kommen die Finnen zu dem Schluss, dass Handys für Jugendliche keine "Ersatzdroge" sind, die anstelle des Rauchens getreten ist.

Im Gegenteil, gerade die Jugendlichen, die ihre Handys exzessiv nutzten, rauchten auch am meisten, fanden Leena Koivusilta von der Universität Turku und ihre Kollegen in ihrer statistischen Analyse heraus.