17.01.2003

BÖSE ZAHLEN

Bildquelle: transmeta

Transmeta weiterhin tiefrot

Auch 2002 bleibt Transmeta tief in den roten Zahlen. Der Hersteller von Energiespar-Prozessoren für Notebooks erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 24,2 Mio. Dollar. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Umsatz im Finanzjahr 2001, als das Unternehmen noch einen Umsatz von 35,6 Mio. Dollar erreichte.

Der Jahresverlust beläuft sich auf 110 Mio. Dollar. Bereinigt um einmalige Sonderposten verringert sich der Verlust auf 83,9 Mio. Dollar.

Die Hoffnungen

Für dieses Jahr setzt Transmeta seine Hoffnung auf den nächsten Prozessor, den TM8000, zu dem die ersten Vorserienmodelle bereits ausgeliefert werden. Die Serienproduktion des neuen Prozessors soll bereits im dritten Quartal starten.

Transmeta hatte im Juli die Entwicklung des TM6000 eingestellt. Daneben will das Unternehmen auf dem Embedded-Markt Fuß fassen. Zusätzlich will Transmeta durch die Integration von Sicherheitsfunktionen in seine Notebook-Prozessoren weitere Marktanteile gewinnen.

Transmeta will seine Energiespar-Prozessoren in diesem Jahr vor allem in Notebooks mit 12- und 14-Zoll-Bildschirmen unterbringen.