Optimierungstool VTune für Linux
Intel hat die Version 1.0 seines Code-Optimierungstools VTune für Linux fertig gestellt.
Der VTune Performance Analyzer ermöglicht es, laufzeitkritische Stellen in Programmen ausfindig zu machen und zu optimieren.
In der Windows-Welt gehört VTune längst zum Standardwerkzeug für Software-Entwickler. Es ermöglicht tief gehende Performance-Analysen bis hin zur Auslastung verschiedener Prozessorressourcen. Dadurch ermittelt es Hotspots und Flaschenhälse in Programmen und bewirkt eine entsprechende Performance-Optimierung.
Natives Linux-Programm
Bisher konnte VTune nur von einem Windows-PC aus über
Remote-Agents Analysen von Linux-Software durchführen. Die
Linux-Version von VTune ist nun nicht mehr auf diese Hilfe
angewiesen und läuft als natives Linux-Programm.
VTune Performance Analyzer 1.0 for LinuxUnterstützt bisher nur Red Hat
VTune unterstützt alle gängigen IA-32-CPUs von Intel ab dem Pentium II und eignet sich auch für die Analyse von Multi- und Hyper-Threading-Systemen.
Bisher unterstützt VTune für Linux nur Red Hat 7.1 bis 7.3 und den Advanced Server 2.1 direkt. Für andere Versionen und modifizierte Kernels bietet Intel jedoch ein Analyzer Driver Kit mit Open-Source-Treibern für VTune.
Erhältlich ist das Programmpaket ab Februar zum Preis von knapp 700 USD.
