Baptisten gegen anstößige Handymasten
Die Baptist Union of Scotland warnt vor der Errichtung von Mobilfunksendern auf kirchlichen Gebäuden.
Grund dafür sind jedoch nicht die Ängste vor Funkwellen, sondern vor mobilen Erotikangeboten.
Man habe "kürzlich Informationen erhalten, wonach ein Mobilfunkunternehmen beabsichtigt, pornografische 'Adult Services' als Teil der neuen Generation von Mobilfunkdiensten [UMTS] seinen Kunden anzubieten".
In Deutschland und Italien verpönt
Nach heftigen Protesten seitens der Bevölkerung bleiben auch in
Italien und Deutschland die meisten Kirchtürme der "Kommunikation
zwischen Gott und den Gläubigen" vorbehalten und dürfen nicht zur
Montage von Mobilfunksendern verwendet werden.
Katholiken gegen Handymast-StrahlungAuf Erotikangebote prüfen
Die schottische Baptistengruppe rät allen ihr angehörigen Kirchen, die Angebotspalette der Netzbetreiber genau zu überprüfen, bevor die Zustimmung für die Errichtung eines Handymasts erteilt wird.
"Sie könnten sich sonst in etwas verwickelt vorfinden, mit dem sie nicht in Zusammenhang gebracht werden möchten", heißt es weiter.
Handymasten an Moscheen
Auch an türkischen Moscheen ragen außer Minaretten immer mehr
Mobilfunk-Sendemasten in den Himmel. Zugleich mehren sich die
Proteste gegen die Benutzung der Gotteshäuser als "Basisstationen"
der Mobilfunkbetreiber.
Kritik an Handymasten an Moscheen
