16.01.2003

LANGFRISTIG

Bildquelle: ORF.at

NTT Docomo finanziert UMTS-Handys

Der größte japanische Mobilfunkanbieter NTT Docomo greift den Entwicklern von UMTS-Handys nach einem Pressebericht finanziell unter die Arme.

Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, die Hälfte der Entwicklungskosten für die neuen Multimedia-Telefone zu übernehmen, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" heute.

Im Ende März auslaufenden Geschäftsjahr werde NTT Docomo dazu 40 Milliarden Yen [321 Millionen Euro] an die Handyhersteller NEC, Fujitsu und Matsushita Electric Industrial Co. zahlen.

Gleichzeitig wolle sich das Unternehmen gemeinsame Patente bei Software und Hardware sichern. Auch im nächsten Jahr seien Zahlungen an die Handybauer nicht ausgeschlossen, berichtete die Zeitung weiter. Das mache NTT Docomo von den Nutzerzahlen des in Japan FOMA genannten UMTS-Dienstes abhängig.