Motorola zeigt zweites UMTS-Handy
Motorola hat heute in Wien sein zweites UTMS-Handy präsentiert.
Das erstmals in Europa gezeigte A835 unterscheidet sich von seinem Vorgänger A830 darin, dass die dort optionalen Zusätze Kamera und GPS bereits beide integriert sind.
Auch die Standby-Zeit wurde von 100 auf 120 Stunden erhöht. Das A835 soll in der zweiten Jahreshälfte 2003 in den Handel kommen.
Motorola A835"Lightshow" und Vibra-Games
A830 und A835 funktionieren sowohl in den GSM- und GPRS-Netzen als auch mit der WCDMA-Technologie im 2,1-GHz-Bereich, verfügen über Bluetooth-Funktionalität und ein 176x220-Pixel-Farbdisplay [4.096 Farben beim A830, 65.000 Farben beim A835].
Die maximalen Datenübertragungsraten im WCDMA-Modus betragen 64 kBit/s im Upload und 384 kBit/s im Download.
In das A835 ist ein MP3-Player integriert, der auf 256 MB Speicher zugreifen kann. Mit der "Lightshow"-Funktion können eingehende Anrufe besonders eindrucksvoll signalisiert werden.
Das Handy verfügt über eine Vibrationsfunktion, die auch für ein Durchrütteln während des Spielens der Handy-Games sorgt.
Erste WLAN-Geräte kommen Ende 2004
Die ersten Motorola-Geräte, die auch WLAN unterstützen, sind für
"Mitte bis Ende 2004" zu erwarten. Derzeit sei noch nicht klar,
welcher Standard sich durchsetzen werde, "wahrscheinlich 802.11g",
so Bob Schukai, Motorolas Director of 3G Products and Development.
Motorola"Info-Snacks" gegen die "Mikro-Langeweile"
Schukai erwartet 2004 die ersten "Berührungen mit dem 3G-Massenmarkt".
Für den entsprechenden Content müsse jedoch schon vor dem Marktstart gesorgt sein, und es dürfe keine Verrechnung nach übertragenen Datenmengen geben. Die von GPRS bekannten Abrechnungsmodelle würden nicht funktionieren.
Als besonders wichtig hält Schukai das Anbieten von "Info-Snacks", die User in den kurzen Zeiträumen der "Mikro-Langeweile" konsumieren könnten.
Doch werde es weder bei den Endgeräten noch den Nutzungsentgelten von Anfang an massenmarkttaugliche Preise geben.
Die Netzbetreiber würden die Preise nur langsam senken, um ihre Subscriberzahlen schrittweise zu erhöhen. Ein plötzlicher Ansturm von Usern könnte die Netze überfordern, da es für deren Nutzung bisher nur Simulationen, aber keine echten Erfahrungswerte gebe.
