14.01.2003

DEUTSCHLAND

Bildquelle: PhotoDisc

Musikindustrie kämpft gegen Piraten

Die deutsche Musikindustrie will den Kampf gegen Piraterie im Internet nicht aufgeben.

"Kriminalität ist nicht komplett zu vermeiden. Man muss aber auf den Abschreckungseffekt setzen", sagte Hartmut Spiesecke vom Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft heute in Hamburg.

Illegale Musikangebote im Internet würden weiterhin konsequent verfolgt. Wer Musik anbiete, ohne die Rechte erworben zu haben, verstoße gegen das Urheberrechtsgesetz und müsse mit Schadenersatzforderungen rechnen.

In der Vergangenheit hatte die RIAA verschiedene Musiktauschbörsen mit Urheberechtsklagen in Millionenhöhe überzogen. So musste die einst populäre Tauschbörse Napster nach einer gerichtlichen Niederlage aus dem Netz gehen.