SAP setzt auf "globale Lokalität"
SAP will Europa in zwei Vertriebsregionen aufteilen. Laut einem Bericht in der "Financial Times Deutschland" soll SAP zukünftig mit zwei Regionalstellen in Europa und damit sechs weltweit vertreten sein.
SAP will damit nicht nur global agieren, sondern auch lokal in Erscheinung treten. Vertriebschef Leo Apotheker bezeichnet diese Strategie laut FTD als "globale Lokalität".
Seit seinem Amtsantritt zum President Global Field Operations im Mai 2002 hat Apotheker die drei SAP-Vertriebsregionen in fünf aufgeteilt. Die Gesellschaften in den USA und Japan wurden eigenständig.
Mit den am Donnerstag veröffentlichten Geschäftszahlen überraschte das Unternehmen auch die Analysten. Insgesamt erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 7,34 Mrd. Euro. Bei den Softwarelizenzen stellte SAP einen Umsatz von 950 Mio. in Aussicht.
2002: SAP sieht leichte Umsatzsteigerung"Glokalisierungs-Strategie"
SAP fasst nun Belgien, Deutschland, Luxemburg und die Niederlande in einem relativ homogenen Markt zusammen.
Die zweite Aufteilung bezieht sich auf das restlich Europa mit Staaten wie Italien, Frankreich und England.
Die "Glokalisierungs-Strategie" scheint Apotheker recht zu geben, vor allem in den USA konnten in den letzten drei Monaten Umsatzzuwächse verzeichnet werden.
