Reuters will 1.000 Arbeitsplätze abbauen
Der weltweit größte Finanzinformationsdienstleister Reuters will nach Informationen der "Sunday Times" im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms weitere 1.000 Arbeitsplätze abbauen.
Firmenchef Tom Glocer werde diese bei der Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2002 im kommenden Monat darstellen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise.
Ein Reuters-Sprecher bezeichnete den Bericht als spekulativ, wollten diesen aber zugleich weder bestätigen noch dementieren. "Wir haben nicht die Absicht, uns über unsere Pläne zu äußern bis die Ergebnisse [für 2002] vorliegen." Die Zahlen sollen am 18. Februar präsentiert werden.
ReutersWo gespart wird
2003 werde für Reuters ein schlechtes Jahr, zitierte die Zeitung ihre Quellen. Personaleinschnitte solle es vor allem in den Bereichen Buchhaltung, Verwaltung und Software-Entwicklung geben.
Der Personalabbau würde zu Sonderbelastungen von etwa 150 Millionen Pfund [rund 230 Millionen Euro] führen.
Seit Mitte 2001 hat das Unternehmen, das ebenso wie der Bankensektor unter den stark gesunkenen Aktienmärkten leidet, bereits über 2.000 Mitarbeiter oder rund zehn Prozent der Gesamtbelegschaft abgebaut.
