11.01.2003

VULCANO

Bildquelle: fuZo

Satelliten-Überwachung von Stromboli

Die italienische Zivilschutzagentur setzt bei der Überwachung der sehr starken vulkanischen Aktivitäten auf der mittlerweile evakuierten Insel Stromboli auf Satelliten.

Zu diesem Zweck haben der Satellitenbetreiber Eutelsat und das italienische Partnerunternehmen Alltel ein Netzwerk mit Satelliten-Terminals aufgebaut.

Das Netzwerk soll gewährleisten, dass Mitarbeiter des Zivilschutzes im Notfall sofortigen Zugriff auf Kommunikationsverbindungen haben. Anfang des Jahres war das terrestrische Netz auf der Insel durch die vulkanischen Aktivitäten komplett ausgefallen.

Frühwarnsystem

Darüber hinaus wird es als Teil eines Frühwarnsystems zur Live-Fernüberwachung der Vulkan-Aktivitäten und Veränderungen des Meeresspiegels eingesetzt.

Dafür sendet eine Boje, die rund 100 Meter vor der Inselküste gefestigt und mit Sensoren bestückt ist, laufend aktuelle Daten an ein Satellitenterminal auf der nur zwölf Quadratkilometer großen Insel.

Von dort werden die Daten via Satellit in die Zivilschutzzentrale in Rom übermittelt.