DDR-SDRAM wird billiger
Die Spot-Preise für 256-Megabit-DDR-SDRAM-Chips sind erstmals seit fünf Monaten unter sechs USD gefallen. SDRAM wird dagegen stetig teurer.
Wie das japanische Finanzblatt "Nihon Keizai Shimbun" berichtet, sind die Preise am 7. Jänner erstmals auf 5,80 bis 5,90 USD gefallen. Nach dem Abflauen des Weihnachtsgeschäftes im Dezember erlebte der Spot-Markt schon einmal einen Preisrückgang, blieb damals aber knapp über sechs US-Dollar.
Der fallende Preis ist sowohl auf die schwächere Nachfrage als auch auf die zunehmende Umstellung der Hersteller auf DDR-SDRAM zu werten. Der Branchendienst DigiTimes berichtet, dass die Produktion von DDR-SDRAM die von SDRAM um das Zweifache übertroffen hat.
736 Mio. Chips
736 Millionen DDR-SDRAM-Einzelchips, die dann auf Speicherriegeln
Platz finden, haben demnach die Fertigungsstätten verlassen. Das
sind 63 Prozent des SDRAM-Ausstoßes.
Aktuelle Preise in ÖsterreichDie Leidtragenden sind Benutzer, die noch SDRAM-Chips einsetzen. Laut "Nihon Keizai Shimbun" sind 128-Megabit-SDRAM-Chips im letzten Monat um 30 Prozent teurer geworden und liegen bei etwa 2,50 USD.
