Intel macht mit Linux mobil
Intel wird heute die Details seiner Strategie für mobile Netzanwendungen vorstellen. Schon jetzt steht fest, dass das Unternehmen damit nicht nur in den Anwendungsbereichen, sondern auch in der Produktionstiefe neue Wege gehen wird.
Statt in erster Linie nur Bauteile für PCs zu liefern, will Intel die Geräte für den mobilen Internetzugang komplett selbst entwickeln. Nur die Produktion wird dann Partnerfirmen überlassen.
Die ersten Firmen, die Intels neue Geräte bauen werden, sollten die japnaische NEC, Lafayette Services aus Frankreich und die amerikanische US West sein. Die produzierenden Unternehmen werden lediglich eigene Designs entwickeln.
Ein Intel-Sprecher sagte, mit den neuen Geräten solle "neben den klassischen Gadgetkäufern diejenige Hälfte der Bevölkerung angesprochen werden, die keine PCs besitzt".
Die mobilen Sub-PCs werden unter Linux laufen, was aber nach Intel keine Verschlechterung des Verhältnisses zu Microsoft nach sich ziehen soll. Der Linux-Einsatz sei von Kunden gewünscht worden, außerdem sei das Betriebssystem wegen seiner Flexibilität, Stabilität und Kompaktheit ideal für mobile Anwendungen.
"Unsere Zusammenarbeit mit Microsoft ist im PC-Geschäft nach wie vor sehr stark, aber dieses ist ein völlig neuer Markt mit neuen Spielregeln."
Ab heute neue Celerons
Die erste Chip-Neuerung Intels im neuen Jahr ist kein Beitrag zum MHz-Rennnen mit AMD, sondern neue 533-MHz-Celerons für PCs im Niedrigpreissektor.
Die Prozessoren sollen für geringe Mehrkosten eine deutliche Leistungssteigerung bringen.
Der 533-MHz-Celeron wird als letzter Intel-Chip in der 0,25-Micron-Fertigungstechnologie hergestellt, alle folgenden Modelle in 0,18 Mikron.
